Tipps & Tricks Teddy
Ohne Zweifel, der Teddybär ist wohl das beliebteste Kuscheltier. Man findet ihn in den Armen der Kinder, aber auch wohlbehütet in den Vitrinen der Sammler. Wie aber kam er zu dieser Prominenz? Der Name "Teddy", so erzählt man, stammt von einer Geschichte um den amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt (1858 - 1919), der von seinen Freunden Teddy genannt wurde. Bei einem Jagdausflug im Jahre 1902 war ihm das Jagdglück nicht hold. Die Jäger banden einen jungen Schwarzbären mit einem Strick an einen Baum damit der Präsident doch noch zu seinem Jagderfolg käme. Doch dieser weigerte sich den völlig hilflosen jungen Bär einfach zu erlegen. So entstand "Teddys Bär". Eine deutsche Legende führt ebenfalls in das Jahr 1902 zurück. Richard Steiff, ein Neffe der Spielzeugherstellerin Margarete Steiff, soll demnach den ersten Teddybären mit beweglichen Armen und Beinen entwickelt haben. Doch dieser Bär fand kein Gefallen. Auf Umwegen kam er 1903 als Geschenk auf einem Kindergeburtstag zum Einsatz. Das Geburtstagskind war von dem Bären so angetan, dass es seinen Vater fragte, ob es den Bären nach ihm benennen dürfe. Der Vater, Theodore Roosevelt, erlaubte seinem Kind den Bären "Teddy" zu nennen. Noch im selben Jahr bestellte ein amerikanischer Vertreter bei der Firma Steiff 3000 Teddybären. In einer anderen Geschichte schreibt man dem australischen Koalabären zu, als Vorlage für die Kuschelbären gedient zu haben.
Bei Teddys mit Gelenken: Jedes Körperteil (Arme, Beine, Kopf) muss wie oben beschrieben einzeln gefertigt werden. Vor dem Wenden des Stoffes die körperteilseitige Gelenkscheibe einsetzen. Am Besten mit einem Rundum-Stich um den Gelenkdorn den Stoff etwas zusammenziehen. Dann die Körperteile stopfen und vernähen. Die fertigen Körperteile am Rumpf befestigen. Nun den Rumpf stopfen und vernähen. |
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